Warum sollten Senioren Wing Tsun trainieren?

Hier sind neun gute Gründe dafür:

Wer hat schon einmal daran gedacht, seine Großeltern zum Wing Tsun-Unterricht mitzubringen? Wahrscheinlich niemand. Doch vielleicht wäre genau dies die richtige Einstiegshilfe.

Lesen Sie doch einfach diesen Beitrag und finden Sie in gerade einmal zehn Minuten Lesezeit heraus, was Wing Tsun alles bietet.

  1. Generationenaustausch

Familientreffen und berufliche Anlässe (z.B. Pflege- und Gesundheitsbereich) bieten nur wenige Schnittstellen im Alltag zwischen Jung und Alt. Es gibt keine „größere“ Sportart, bei der über Sechzigjährige mit Vierzehnjährigen trainieren und sich trotzdem gleichwertige Partner gegenüber stehen. Doch Wing Tsun bietet diese Möglichkeit. „Opa“ und „Oma“ werden im Unterricht zu Heinz und Gertrud, die wie alle anderen auch, ihren ersten Schülergrad ablegen.

  1. Respekt

Immer weniger Menschen haben heutzutage noch Respekt vor dem Alter. Viel zu groß sind die kulturellen Gräben zwischen Jung und Alt. Respekt bekommt man nicht einfach so, man muss ihn sich erarbeiten. Senioren können sich durch Erlernen von Wing Tsun den Respekt der Jüngeren erarbeiten. Dieses Gefühl kann sich anschließend positiv auf den Alltag jedes Einzelnen übertragen lassen.

  1. Spaß

Selbstverteidigung muss nicht verbissen und verdrillt sein. Unser Wing Tsun steht unter dem Motto: „Spaß haben – Leute treffen“. Bei kaum einer Sportart wird so viel gelacht wie beim Zuschauen im Wing Tsun Unterricht. Lachen ist gesund und macht glücklich. Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt.

  1. Förderung der Gesundheit

Ein älterer Schüler meinte einmal scherzhaft: „Wenn ich morgens meine üblichen kleinen Schmerzen spüre, weiß ich, dass ich noch am Leben bin.“ Die Gesundheit ist ein wichtiges und zentrales Thema im 50+- Kurs, doch es wird mit Humor genommen.

Beim Wing Tsun dürfen die Alten jung sein und die Jungen alt: Außer einer gesunden Grundkondition, die altersübergreifend aufgebaut wird, werden keine sportlichen Höchstleistungen erwartet. Daher ist Wing Tsun für jeden geeignet. Die verschiedenen Bewegungsformen geben Ruhe, Konzentration und Meditation, während die Bewegungen immer wieder auf Entspannung und Lockerheit hinarbeiten.

Es liegt am jeweiligen Lehrer und dem Schüler selbst, wie schweißtreibend bzw. bewegungsintensiv der Unterricht ausgerichtet wird. So bekommt jeder ein individuelles, angepasstes Training.

Durch Wing Tsun werden zwar kranke Menschen nicht prinzipiell gesund, doch ausreichend Bewegung macht gesünder. Daher tragen wir als Wing Tsun-Schule unseren Teil zur Gesundheitsförderung bei.

  1. Förderung der „grauen Zellen“

Es klingt meist etwas absurd, wenn ich Außenstehenden erzähle, dass ich mir über eine kurze und kleine Armbewegung wochenlang den Kopf zerbreche, doch im Unterricht wird über die Arme „kommuniziert“. Man lernt in neuer Weise stehen, gehen, sehen und „sprechen“. Die Übungen sollen zu denken geben sowie die Auseinandersetzung mit dem eigenen „Ego“. Wer 60 Jahre alt ist und meint, schon viel in seinem Leben erlebt zu haben, wird beim Wing Tsun ganz neue und bleibende Erfahrungen sammeln.

  1. Lebenslange Lernherausforderung

Immer wieder muss ich den Wing Tsun-Interessenten darlegen, dass ich keine „Kurse“, sondern eine „lebenslange Lernherausforderung“ anbiete. Das wird natürlich anders formuliert und erklärt, sonst klingt es schnell wie „lebenslänglich“. Ein Kurs hat zwar ein klares Ende und man weiß alles, doch beim Unterricht versteht man nach kurzer Zeit, dass reines Wissen nicht gleich Können ist. Schließlich ist jeder Anfang mit Wing Tsun ein Versuch, ein Experiment. Manchen geht die Motivation verloren, andere können nicht mehr damit aufhören. Gerade bei den älteren Herrschaften tut sich eine neue Perspektive auf. Sie bekommen „trotz“ fortschreitendem Alter eine anhaltende Lernherausforderung.

  1. Selbstbewusstein

Altern ist leider ein Tabuthema, ebenso wie der Tod. Doch es geht auch anders. In Südostasien gibt es alte Bräuche, in denen die Menschen beim Tod eines zum Beispiel 80-Jährigen ausgelassen feiern. Sie freuen sich, dass er dieses stolze Alter erreicht hat. Hierzulande schwindet das Selbstbewusstsein im fortgeschrittenen Alter. Man hat das Gefühl auf das „Abstellgleis“ zu kommen und nicht mehr gebraucht zu werden. Doch Wing Tsun steuert diesem Gefühl entgegen, denn auch als 70-Jähriger kann man im Unterricht sehr gut mithalten.

  1. Sicherheit

Bei dem Thema Sicherheit, gehen einem viele Fragen durch den Kopf. Sperre ich die anderen aus oder sperre ich mich ein? Können die anderen gefährlich sein oder bin ich es, der gefährlich ist? Muss ich daher Angst haben oder doch eher die anderen? Warum muss ich ständig über Sicherheit nachdenken?!

Die Sicherheit wird im Alter immer wichtiger, denn Sicherheit ist das Gegenteil von Angst. Die meisten Menschen können mit ihren Ängsten nicht konstruktiv umgehen. Man lernt seine Angst besser kennen, indem man mit ihr spielt. In Wing Tsun lernt man hierfür seine Grenzen neu kennen und sich selbst in brenzligen Situationen besser einzuschätzen. Denn fühlt man sich selbst sicherer, bewegt man sich auch anders und vor allem freier durch den Alltag.

  1. Höhere Lebensqualität

Alles in allem bedeutet Wing Tsun: Austausch mit Jüngeren und mehr Respekt gegenüber dem Alter. Zudem erhöhter Spaßfaktor und bessere Gesundheit. Mentale Herausforderung und das Lernen an sich sorgen für ein stärkeres Selbstbewusstsein und mehr Sicherheit im Alltag. Mit der damit verbundenen Mobilität erhält man eine höhere Lebensqualität für Jung und Alt.

Die 9 Punkte haben Sie neugierig gemacht? Sie möchten es einmal selbst ausprobieren? Dann melden Sie sich einfach zum kostenlosen Probetraining in der Selbstverteidigungsschule in Ihrer Nähe an und sehen Sie selbst, wie Wing Tsun Ihr Leben verändert.

mehr über Wing Tsun für Senioren findest du: KLICKE HIER